Die Sportart Rhythmische Gymnastik lebt von komplexen koordinativen Bewegungsstrukturen. Sie ist eine Wettkampfsportart gemäss den Wertungsvorschriften des Internationalen Turnerbunds. Kernelemente der Rhythmischen Gymnastik sind die fünf Handgeräte Seil, Reif, Ball, Keulen und Band, die grosse Beweglichkeit, die Ausdruckskraft und die Musik.
In den ehemaligen Ostblockländern seit 1948 betrieben, wurde die Rhythmische Gymnastik nach 1973 auch in der Schweiz praktiziert. Damit ist sie in das Programm des Schweizerischen Turnverbandes integriert. Seit 1992 bereichert die Rhythmische Gymnastik die Olympischen Spiele im Einzel, und seit 1996 auch mit der Gruppe zu fünf Gymnastinnen.


