print preview

Sexuelle Übergriffe

Mädchen in Turnhalle; Foto: WavebreakMediaMicro
Foto: WavebreakMediaMicro

Sexuelle Übergriffe gibt es im Sport nicht mehr als anderswo – aber es gibt sie auch im Sport. So thematisiert Jugend+Sport in der Aus- und Weiterbildung Grenzsetzungen und das Mass an Nähe und Distanz im sportlichen Umfeld.

Zum Sport gehören Berührungen, wie Hilfestellungen beim Sichern oder das Lösen von Spannungen, und Sport löst Emotionen aus. Das kann in Bezug auf Grenzsetzungen und das Mass an Nähe und Distanz Unsicherheiten mit sich bringen. Die Auseinandersetzung mit der Thematik sexuelle Übergriffe, mit Grenzen und Grenzverletzungen bedeutet einen Gewinn an Sicherheit, was erlaubt und was zu vermeiden ist.

Fragen zum Thema

J+S leistet mit dem Modul «Präventives Handeln: Nähe und Distanz – Engagiert gegen sexuelle Übergriffe» einen wichtigen Beitrag dazu. Das Modul greift die folgenden Fragen auf:

  • Welches ist die «richtige» Nähe bzw. Distanz zu den Jugendlichen?
  • Wann spricht man von sexuellen Übergriffen?
  • Wo gibt es in meiner Sportart heikle Situationen und wie gehe ich damit um?
  • Wie kann ich sexuellen Übergriffen und Beschuldigungen vorbeugen?
  • Wo erhalte ich Hilfe und Unterstützung im Verdachtsfall? 

Programm und Interventionsschema von Swiss Olympic 

Praktische Informationen und diverse Merkblätter und Broschüren liefert das Programm «Keine sexuellen Übergriffe im Sport» von Swiss Olympic. Es soll Übergriffe auf Kinder und Jugendliche im Sport verhindern und den Verantwortlichen Kompetenzen vermitteln, richtig zu reagieren, wenn trotz Prävention ein Übergriff geschieht.

Bei einem Verdacht oder Vorfall schafft das Interventionsschema von Swiss Olympic Orientierung und hilft bei der Planung der nächsten Schritte. 

Auf jeden Fall soll zur Klärung der Lage externe Hilfe von Fachpersonen und kantonalen Fachstellen in Anspruch genommen werden.

Netzwerk «Prävention sexueller Gewalt im Freizeitbereich» 

In den letzten Jahren gab es im Bereich «Prävention sexueller Gewalt im Freizeitbereich» und um die Fachstelle mira wichtige Veränderungen. Im Sommer 2015 hat Pro Juventute die Fachstelle befristet übernommen. Dies hat ermöglicht, nach der Auflösung von mira, die wichtige Arbeit in diesem Bereich ohne Unterbruch weiter zu führen. Parallel dazu wurde in Zusammenarbeit mit Partnern nach einer neuen, nachhaltigen Lösung gesucht. Ab Juli 2017 knüpft neu ein schweizweit tätiges Netzwerk Prävention sexueller Gewalt im Freizeitbereich unter Leitung der Stiftung Kinderschutz Schweiz an die Arbeit der vergangenen Jahre an.

Was heisst das für Sie? Wer sind Ihre Ansprechpersonen?
Ab sofort stehen Ihnen für Ihre Anliegen folgende Ansprechpartner unseres Netzwerks zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an die für Sie zuständigen Personen:
Deutschschweiz: Limita, Karin Iten, k.iten@limita-zh.ch, Tel. 044 450 85 20
Romandie, Tessin: Espas, Marco Tuberoso, marco.tuberoso@espas.info, Tel. 0848 515 000

Prävention sexuelle Gewalt im Freizeitbereich
Sie interessieren sich generell für das Thema oder haben grundsätzliche Fragen:
Kinderschutz Schweiz, Myriam Kleiner, myriam.kleiner@kinderschutz.ch, Tel. 031 384 29 09

 

 

 

Icon zum Schwerpunkt «Sexuelle Übergriffe»
Icon zum Schwerpunkt «Sexuelle Übergriffe»


Jugend+Sport Bundesamt für Sport BASPO
Hauptstrasse 247
2532 Magglingen

E-Mail


Pro Juventute Jugendleiter-Beratung

Rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr unter +41 58 618 80 80 oder per E-Mail erreichbar.
E-Mail

Jugend+Sport

Bundesamt für Sport BASPO
Hauptstrasse 247
2532 Magglingen