Staatssekretärin Hirayama nimmt am informellen EU-Ministertreffen für Wettbewerb im Bereich Forschung und Innovation teil
Bern, 31.03.2026 — Am 31. März nahm Martina Hirayama, Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation, am informellen Treffen der EU-Forschungsministerinnen und -minister teil. Das Treffen fand unter der zypriotischen Ratspräsidentschaft virtuell statt. Im Zentrum stand die Frage, wie Europa seine wissenschaftliche Exzellenz stärker in wirtschaftliche Wertschöpfung und globale Wettbewerbsfähigkeit überführen kann.
Die Debatte mit dem Titel «From Research Excellence to Global Scale: Unlocking Europe’s Innovation Potential» fokussierte auf die Rahmenbedingungen für die Skalierung von Innovation in Europa. Trotz einer starken wissenschaftlichen Basis bestehen weiterhin strukturelle Herausforderungen – insbesondere die regulatorische Fragmentierung, der eingeschränkte Zugang zu Finanzierungen sowie Hindernisse bei der Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen.
Staatssekretärin Hirayama betonte, dass die Stärkung der europäischen Innovationsleistung vor allem verbesserte Rahmenbedingungen für wachstumsstarke Unternehmen erfordert. Dazu gehören ein kohärenter und möglichst einfacher regulatorischer Rahmen, ein verbesserter Zugang zu Risikokapital sowie eine stärkere Vernetzung der europäischen Innovationsökosysteme.
Aus Schweizer Sicht sei zudem eine enge Verknüpfung von Forschung und Innovation zentral. Ein leistungsfähiges, «bottom-up» organisiertes Forschungs- und Innovationssystem sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Privatwirtschaft sind dabei wesentliche Erfolgsfaktoren.
Gleichzeitig unterstrich Staatssekretärin Hirayama die Bedeutung offener und inklusiver europäischer Kooperationsstrukturen. Die Attraktivität Europas als Innovationsstandort hängt wesentlich davon ab, dass exzellente Forschende, Unternehmen und Investoren Zugang zu starken Forschungs- und Innovationsökosystemen haben. Eine enge Zusammenarbeit im Rahmen der EU-Programme für Forschung und Innovation – unter Einbezug der assoziierten Länder – ist dafür zentral.
