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MedienmitteilungVeröffentlicht am 24. April 2026

Bundespräsident Parmelin reist nach Serbien und Nordmazedonien

Bern, 24.04.2026 — Bundespräsident Guy Parmelin reist kommende Woche nach Serbien und Nordmazedonien. Der Besuch in Belgrad am Dienstag, dem 28. April 2026, der auf eine Einladung Serbiens zu einem Staatsbesuch zurückgeht, steht im Zeichen des 110-jährigen Jubiläums der bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Serbien. Bei dieser Gelegenheit wird zudem das neue Kooperationsprogramm lanciert. In Nordmazedonien findet am 29. April erstmals ein Präsidialbesuch aus der Schweiz statt. Dieser unterstreicht die zunehmend engen Beziehungen beider Länder. Der Bundespräsident wird von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation begleitet.

Zum Auftakt des Programms wird Bundespräsident Guy Parmelin mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić zusammenkommen. Themenschwerpunkte sind die engen Beziehungen zwischen der Schweiz und Serbien, die unter anderem durch die bedeutende serbische Diaspora in der Schweiz (rund 130’000 Personen) geprägt sind, sowie der europäische Integrationsprozess der Westbalkan-Region.

Die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Serbien sind sehr gut. Zudem ist Serbien der wichtigste Handelspartner der Schweiz im Westbalkan, ein Schwerpunktland der internationalen Zusammenarbeit sowie Mitglied derselben Stimmrechtsgruppe wie die Schweiz in den Bretton-Woods-Institutionen (Weltbank, Internationaler Währungsfonds) und in der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung. Der Besuch in Serbien bietet zudem Gelegenheit, das Engagement der Schweiz für die Menschenrechte und demokratische Werte zu betonen.

Anlässlich des Besuchs in Serbien wird das neue Kooperationsprogramm für die Jahre 2026 bis 2029 lanciert. Es setzt die Schwerpunkte auf demokratische Regierungsführung, wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigung sowie Klimawandel und nachhaltige Stadtentwicklung. Ein besonderer Fokus liegt auf Innovationsthemen. In diesem Kontext wird ein Abkommen für ein bilaterales Innovationsprogramm zwischen dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und dem serbischen Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Innovation (NITRA) unterzeichnet. Weiter wird der Bundespräsident mit Premierminister Đuro Macut zusammenkommen, den von der Schweiz unterstützten Wissenschafts- und Technologiepark besuchen und Geschäftsleute beider Länder treffen.

Wegmarke in den bilateralen Beziehungen mit Nordmazedonien

Zum Auftakt des ersten Präsidialbesuchs aus der Schweiz in Nordmazedonien wird der Bundespräsident am Mittwoch, 29. April, von Präsidentin Gordana Siljanovska-Davkova empfangen. Mit dem Premierminister Hristijan Mickoski und Mitgliedern der Regierung wird Bundespräsident Parmelin die bilateralen Beziehungen, das wirtschaftliche Potential sowie die Lage im Westbalkan erörtern. Geplant ist auch ein Treffen mit Parlamentspräsident Afrim Gashi. Das Programm in Skopje wird durch einen Empfang anlässlich der Gründung der Schweizer Handelskammer in Nordmazedonien komplementiert.

Die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Nordmazedonien sind sehr gut. Zentrale Elemente sind das Kooperationsprogramm und die grosse Diaspora aus Nordmazedonien in der Schweiz (über 100’000 Personen). Der wirtschaftliche Austausch bietet zusätzliches Potential, insbesondere auch in den Bereichen Digitalisierung und Technologie.

Zusätzliche Verweise:

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Serbien

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Nordmazedonien