Brandkatastrophe von Crans-Montana: Bundesrat ernennt Laurent Kurth zum Präsidenten des runden Tischs
Bern, 22.04.2026 — Der ehemalige Regierungsrat Laurent Kurth wird den runden Tisch zur Bewältigung der Brandkatastrophe von Crans-Montana leiten. An seiner Sitzung vom 22. April 2026 hat der Bundesrat den Neuenburger zum Präsidenten ernannt. Kurth wird seine Arbeit sofort aufnehmen.
Das neue Bundesgesetz über die Unterstützung der Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana vom 1. Januar 2026 sieht vor, dass der Bund zur Bewältigung der Brandkatastrophe einen runden Tisch unter der Schirmherrschaft des Bundes einsetzt. Dieser wird von Laurent Kurth, ehemaliger Regierungsrat des Kantons Neuenburg, geleitet. Der Bundesrat hat Laurent Kurth an seiner Sitzung vom 22. April 2026 zum Präsidenten des runden Tischs ernannt.
Als ehemaliger Vorsteher des Departements für Finanzen und Gesundheit im Kanton Neuenburg hat Laurent Kurth viel Erfahrung bei der Steuerung von sehr komplexen Verfahren mit vielen verschiedenen Stakeholdern. Er ist sich gewohnt, zwischen unterschiedlichen Interessen zu vermitteln und pragmatische Lösungen zu entwickeln.
Als Präsident des runden Tischs soll Kurth die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana, ihre Angehörigen, die betroffenen Versicherungen, potenziell leistungspflichtigen Personen sowie die zuständigen Behörden zusammenbringen. Dies mit dem Ziel, den Dialog zu vereinfachen und die Betroffenen bei der Erarbeitung von aussergerichtlichen Vergleichslösungen zu unterstützen. Über die finanzielle Beteiligung des Bundes am runden Tisch berät derzeit das Parlament.
Laurent Kurth hat an der Universität Neuenburg Wirtschaftswissenschaften studiert und ist derzeit als selbständiger Berater in den Bereichen Gesundheitswesen, Organisationen und öffentliche Finanzen tätig. Er wird seine Arbeit als Präsident des runden Tischs sofort aufnehmen.
