Schwimmsport

Schwimmsport besteht bei Jugend+Sport aus sechs verschiedenen Disziplinen. Schwimmen, Synchronschwimmen, Wasserball und Wasserspringen werden im Schweizerischen Schwimmverband – Swiss Swimming organisiert.

Rettungsschwimmen und Freitauchen werden in den Sektionen der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft SLRG praktiziert. Swiss Swimming und swimsports.ch übernehmen gleichermassen wichtige Aufgaben in der Ausbildung.

Schweben, Atmen, Gleiten und Antreiben sind Kernfähigkeiten im Bewegungslernen. Diese Bewegungsformen bilden die Basis der vielseitigen und vielfältigen Ausbildung im Schwimmsport. 

Taucherin, Foto: BASPO
Foto: BASPO

Freitauchen wurde 1982 unter dem Namen Sporttauchen bei Jugend+Sport aufgenommen. Mit ruhigen, geschmeidigen und energiesparenden Bewegungen versuchen Freitaucherinnen und -taucher möglichst lange unter Wasser zu bleiben. Dabei tauchen sie ohne fremde Sauerstoffversorgung und sind in der Regel mit Flossen, Taucherbrille und Schnorchel ausgerüstet.

Die Palette der Unterwasseraktivitäten reicht von Parcours über das Kommunizieren unter Wasser bis zu Spielen wie Unterwasser-Rugby. In Wettkämpfen wird mit der Monoflosse geschwommen. Dabei wird die Dynamik dieser Sportart deutlich: Selbst der schnellste Crawlsprinter ist langsamer als Schwimmerinnen und Schwimmer mit Monoflosse.

Rettungsschwimmer mit Dummy, Foto: BASPO
Foto: BASPO

Rettungsschwimmen vereint als Sportart verschiedene Schwimmdisziplinen: Wasserspringen, Freitauchen, Schwimmen. Schwimmen z.B. gehörte zu den ersten Sportarten, die 1972 bei Jugend+Sport aufgenommen wurden.

Einen Aufschwung erhielt Rettungsschwimmen mit der berühmten Fernsehserie «Baywatch». Die Sportart ist von grosser Vielseitigkeit geprägt. Im Zentrum steht immer die erfolgreiche Rettung von Ertrinkenden.

Bestandteile des Trainings sind Flossenschwimmen, Kleiderschwimmen, Tauchen oder das Transportieren einer Puppe im Wasser. Seit den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts werden regelmässig Weltmeisterschaften im Rettungsschwimmen ausgetragen. 

Schwimmen wurde 1972 als eine der ersten J+S-Sportarten aufgenommen. Diese Wassersportart ist mit unzähligen Sagen und Legenden verwoben, denn das Element Wasser gilt als Ursprung allen Lebens.

Im Schwimmen beginnt die Freude mit der Beherrschung einer oder mehrerer Techniken: Brust, Kraul, Rücken oder Delfin. Den einen liegt die Wettkampfbahn, andere sind verspielt wie Fischotter, wieder andere suchen die offenen Gewässer. Schwimmen ist gesund, weil der gesamte Organismus beansprucht wird, ohne ihn zu überfordern. Der Körper, vom Wasser getragen, wird ganzheitlich beansprucht.

In Perfektion sieht man die Schwimmarten bei den Spitzenathleten an internationalen Titelkämpfen. Alle suchen dabei ihren persönlichen Stil, um mit noch kräftigeren Zügen und einer noch effizienteren Technik die Geschwindigkeit des Gegners zu übertrumpfen. Nicht zuletzt wegen der Ästhetik gehört diese Sportart zu den beliebtesten im olympischen Programm.

Die Schwimmsportdisziplin Synchronschwimmen ist Mitte des 20. Jahrhunderts in den USA und in Europa entstanden.

Es werden verschiedene Unterformen praktiziert. Bei der freien Vorführung können die Schwimmerinnen – es sind nur Frauen zugelassen – ihrer künstlerischen Kreativität freien Lauf lassen. Im Solo, im Duett oder in der Gruppe werden die Schwimmbewegungen in einer zu Musik arrangierten Choreographie vorgeführt.

Die Herausforderung im Synchronschwimmen besteht darin, die sportlich anspruchsvollen Übungen korrekt, graziös und elegant auszuführen.

Zu Beginn war die harte aber faire Team-Spielsportart Wasserball eine reine Männerdomäne. Im Lauf der Jahre organisierten sich in diesem Sport jedoch auch immer mehr Frauen.

Die Sportlerinnen und Sportler verbrauchen durch die kräftezehrenden Bewegungen im Wasser viel Energie. Schwimmend ausgeführte komplexe Passspiele und dynamische Torschüsse machen den Reiz des Wasserballs aus.

Wasserspringer, Foto: BASPO / Daniel Käsermann
Foto: BASPO / Daniel Käsermann

Wasserspringen ist seit 1904 Bestandteil der olympischen Spiele. Vor allem das Turmspringen aus grosser Höhe ist für Zuschauerinnen und Zuschauer ein eindrückliches Erlebnis. Gesprungen wird in verschiedenen Formen und aus Höhen von bis zu zehn Metern.

Die Selbstbeherrschung und Konzentration der Springerinnen und Springer, die Spannung vor dem Sprung, die Bewegungsabläufe während der kurzen Zeit in der Luft und das Eintauchen im Wasser sind Charakteristika dieser Wassersportart.

 Wasserspringen ist bei Frauen und bei Männern gleichermassen beliebt und wird in zahlreichen internationalen Veranstaltungen praktiziert.

Schwimmsport bei Jugend+Sport

Kurse und Lager für Kinder und Jugendliche finden

Alle Kinder und Jugendlichen zwischen 5 und 20 Jahren sind in J+S-Kursen und -Lagern willkommen.

Infos zu Kursen und Lagern

Kurse und Lager für Kinder und Jugendliche organisieren

Im Schwimmsport können Kurse und Lager für Kinder (5-10), für Jugendliche (10-20) sowie für gemischte Gruppen organisiert werden.

Infos zur Durchführung von J+S-Kursen und -Lagern

Aus- und Weiterbildung

Die J+S-Ausbildung im Schwimmsport führt vom J+S-Leiter über zwei Weiterbildungsstufen zum J+S-Experten.

Infos zur Aus- und Weiterbildung

Kursplan Schwimmsport

Der J+S-Coach meldet die Kandidaten für die Aus- und Weiterbildungen im Schwimmsport an.

Kursplan

Leitfäden

Ausbildungsstrukturen und Leitfäden

Downloads

Merkblatt FTEM

Merkblatt Unfallprävention

Leitbild Jugend+Sport

  • Kurzfassung
    22.05.2017 | PDF, 6 Seiten, 179 KB, Deutsch

Übergangsbestimmungen

Prüfungsbestimmungen

  • Schwimmleiter B
    Rettungsschwimmen, Schwimmen
    08.12.2016 | PDF, 3 Seiten, 74 KB
  • Trainer B
    Schwimmen
    08.12.2016 | PDF, 1 Seiten, 45 KB
  • Trainer B
    Synchronschwimmen
    08.12.2016 | PDF, 2 Seiten, 54 KB
  • Trainer B
    Wasserball
    08.12.2016 | PDF, 1 Seiten, 49 KB
  • Trainer B
    Wasserspringen
    08.12.2016 | PDF, 1 Seiten, 33 KB
  • Schwimmleiter A
    Rettungsschwimmen, Schwimmen
    08.12.2016 | PDF, 4 Seiten, 86 KB
  • Trainer A
    Schwimmen, Synchronschwimmen, Wasserball, Wasserspringen
    08.12.2016 | PDF, 1 Seiten, 38 KB

Zulassungsprüfung

Kriterien Schwimmarten

Leistungsmodell und Anforderungsprofil

  • Leistungsmodell
    Freitauchen, Rettungsschwimmen, Schwimmen, Synchronschwimmen, Wasserball
    08.12.2016 | PDF, 1 Seiten, 64 KB
  • Anforderungsprofil
    Freitauchen, Rettungsschwimmen, Schwimmen, Synchronschwimmen, Wasserball
    08.12.2016 | PDF, 1 Seiten, 30 KB

Prozesse für Äquivalenzen


Schwimmsport

Bei Fragen zu J+S-Kursen und -Lagern


Kantonale Sportfachstelle für J+S


Bei Fragen zur Sportart

Swiss Swimming
E-Mail


oder

Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft SLRG
E-Mail


oder

swimsports.ch
E-Mail


Bei Fragen zu J+S-Ausbildungskursen oder -Weiterbildungsmodulen

Organisator gemäss Kursplan


Verantwortliche der Kantone und Verbände wenden sich an

Bundesamt für Sport BASPO
Hauptstrasse 247
CH-2532 Magglingen
E-Mail


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